Rio Dulce: Ausruhen und Rückblick auf Guatemala
Wir lassen die Seele am Rio Dulce baumeln und paddeln mit dem Kayak zwischen Mangroven. Danach schauen wir zurück auf unsere Zeit in Guatemala, bevor wir weiter nach Honduras ziehen.

- Alex & Fabienne
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Nach einem frühen Start um 04:00 Uhr in Antigua sind wir bereits um ca. 10 Uhr in Rio Dulce angekommen.
Leider würde uns das Wetter ab Rio Dulce für eine Weile die Laune vermiesen: Kaum waren wir aus dem Shuttle ausgestiegen, fing es an zu nieseln. Wir wurden am Flussufer von Armin und seinem Hund abgeholt. Der Luzerner wanderte vor über 20 Jahren nach Guatemala aus und betreibt am Rio Dulce ein kleines Hotel. Mit dem Motorboot fuhren wir über den grün-grauen Fluss und schliesslich in einen kleinen Seitenarm hinein. Wir staunten über die Mangroven, grossen Bäume, Kletterpflanzen und Orchideen, die überall wuchsen. Im Hotel konnten wir unser Zimmer schon beziehen und ausruhen. Wir genossen den regenfreien Nachmittag und schrieben Blogbeiträge.
Wir machten eine kurze Ausfahrt mit einem Kajak und hofften vergeblich auf einen schönen Sonnenuntergang. Am Abend assen wir im hausinternen Restaurant, das ziemlich gut war und tranken ein Gallo. Auch den nächsten Tag verbrachten wir gemütlich. Wir lagen in der Hängematte, machten Nickerchen, assen Snacks und holten nochmals das Kajak hervor. So ging der Tag schnell vorbei und wir packten bereits wieder unsere Sachen für den nächsten Shuttle nach Honduras.
Rückblick Guatemala
Nach genau einem Monat in Guatemala sind wir immer noch fasziniert von diesem Land und seinen Leuten:
- Die unglaublich vielfältige Landschaft von Traumstränden, über Dschungel, Flüsse, Seen und Vulkane
- Die kulturelle Vielfalt mit Maya-Stätten, Kolonialstädten und bis heute getragene traditionelle Kleidung aber auch die düstere Vergangenheit mit dem Bürgerkrieg
- Die Freundlichkeit, aktive Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Einheimischen aber auch viele tolle Begegnungen mit anderen Reisenden
Wir durften einige Highlights erleben, die uns noch lange lebhaft in Erinnerung bleiben werden allen voran die Wanderung auf den Vulkan Acatenango, wo wir einen der aktivsten Vulkane weltweit beim Feuer und Asche spucken beobachten durften. Für uns gehören aber auch die Maya-Ruinen von Tikal weit oben auf diese Liste und das Erkunden der Höhle bei Semuc Champey, nur bewaffnet mit einer Kerze werden wir so schnell nicht vergessen.
Ein paar Downsides: Weite Strecken zwischen den Sehenswürdigkeiten und dadurch lange Tage im Shuttle, ein höheres Preisniveau und „schlechteres“ Essen als in Mexiko. Dafür gefielen uns die bunten Chickenbusse, begeisterten uns die Authentizität und wir fühlten uns immer sehr sicher.